Elfen – Faszination Fantasy in Second Life

Elfen üben seit jeher eine ganz eigene Faszination auf uns Menschen aus. In der Mythologie werden sie gleichsam als Lichtgestalten mit engelsgleichen Eigenschaften beschrieben.

Mit der Verfilmung der Herr-der-Ringe-Trilogie durch den Regisseur Peter Jackson erlebte die mediale Inszenierung der Elfen einen Höhepunkt. Nicht nur dort werden sie als Gestalten von grosser Schönheit, Weisheit, aber auch Leichtigkeit und Heiterkeit dargestellt. Laut Mythologie gibt es allerdings verschiedene Arten von Elfen. So wie es verschiedene Arten von Menschen, Zwergen, Feen und Riesen gibt.

In Second Life gibt es zahlreiche Sims, auf denen man und frau dem Elfe sein frönen kann. Sie zählen mit zu den beliebtesten Sims, weil sie häufig sehr originell und detailreich gestaltet sind. Meistens findet man sie, wenn man nach Stichworten wie Fantasy sucht. Ausserdem lassen sich Elfen-Avatare besonders fantasie- und variantenreich gestalten.

Elfen können aber durchaus auch ihre dunklen Seiten haben. Das zeigen in Second Life die vielen Sims, in denen Elfen nicht ausschliesslich als Kämpfer und Kämpferinnen für die gerechte Sache unterwegs sind, sondern sich oftmals auch enthusiastisch dem Dark Urban Role Play widmen.

Siegeszug von Facebook hält an – das gemeinsame Älter werden von Netzwerk und Nutzern

Die Anzahl aktiver Nutzer des sozialen Netzwerks Facebook hält an. Ende des Jahres 2011 erhöhte sich die Zahl derjenigen Nutzer, die in den vergangenen 30 Tagen mindestens einmal auf der Website von Facebook aktiv waren gegenüber dem Vorjahr um 39 Prozent auf insgesamt 799 Millionen Personen (Quelle: Kommunikationsagentur Bernet PR und Serranetga).

Die Facebook-Nutzer-Zahlen zeigen auch, dass die dort Aktiven zusammen mit dem sozialen Netzwerk älter werden: Rund 21 Prozent der aktiven Nutzer sind 18 Jahre und jünger. Allerdings ist jeder Zehnte 50 Jahre und älter. 2011 gab es im Vergleich zu 2010 rund 28 Prozent mehr aktive Nutzer, die bereits älter als 50 Jahre waren. Die Generation 50 plus nutzt das soziale Netzwerk offenbar insbesondere dazu, Bekannte aus vergangenen Tagen wieder aufzuspüren und zu kontaktieren.

Parallelwelt der Digital Natives? Die digitalen Gräben zwischen Jung und Alt

Die Nutzung von Internet und Handy gehört zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen von Jugendlichen und  junger Erwachsener. Damit sind Chancen und Risiken verbunden. Gerade die älteren Generationen fühlen sich von den rasanten technologischen Entwicklungen oft überfordert. Bei den Jüngeren verfügt dagegen fast jeder über ein Handy und hat Internetzugang. Heranwachsende verbringen durchschnittlich laut einer Studie des Psychologie-Departements an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) an Wochentagen über zwei und an freien Tagen über drei Stunden im Internet.

Marc Prensky hat den Begriff der “Digital Natives” geprägt. Damit bezeichnet er die Generation, die nach 1980 in eine Welt geboren worden ist, in der es bereits digitale Technologien wie Computer, Internet, Mobiltelefone und MP3-Player gegeben hat. Deren Eltern werden im Gegensatz dazu als “Digital Immigrants” bezeichnet, weil sie diese Technologien erst im Erwachsenenalter kennen gelernt und damit häufig weniger vertraut sind als ihre Kinder.

Die digitale Revolution hat den Medienkonsum verändert. Gerade von Pädagogen wird immer wieder ein bewusster Umgang mit den Medien gefordert. Gerade junge Leute haben aber sehr kreative Wege beschritten, sich in und mit der digitalen Welt zu entfalten. Soziale Netzwerke und digitale Plattformen wie Facebook, Youtube oder Second Life bieten Möglichkeiten, als Nutzer das Internet aktiv mitzugestalten: zum Beispiel mit Fotografien, Videos, Texten und Gedichten. Das Web 2.0 bietet also oft weitaus mehr kreative Entfaltung als der rein passive Fernsehkonsum.