Be connected – Wir Übervernetzten

Zur Edeldisziplin des postmodernen Menschen gehört es, auf den Bürgersteigen der Grossstäde dieser Welt mit dem Smartphone in der Hand zu navigieren, ohne dabei von diesem Display-Fensterchen zur Welt auch nur einmal aufzublicken. Smartphones sind mittlerweile omnipräsent. Immer neue Apps sollen uns helfen, das Multitasking zu perfektionieren: Banktransaktionen tätigen, das im Internet entdeckte Kleid in einem Geschäft anprobieren, an der Kasse bezahlen und während alledem mit dem Handy am Ohr nie die Konversation unterbrechen.

Finden wir keinen Parkplatz, werden wir über ein App blitzschnell darüber informiert, wo die nächste Parklücke zu finden ist. Verlaufen im Grossstad-Dschungel? Passanten um eine kurze Auskunft bitten und dabei in einen kurzen Plausch geraten? Fehlanzeige. Die Antwort auf jede Frage ist nur ein paar Smartphone-Sekunden entfernt. Alles, was nicht dem Informationsaustausch dient, scheint Zeitverschwendung. Wir kommunizieren so viel wie nie zuvor. Aber haben wir uns auch etwas zu sagen? “Ich teile mit, also bin ich”, nennt Sherry Turkle in ihrem Buch “Alone Together” dieses Phänomen. Sie konstatiert die Aushöhlung der Identität durch einen chronischen Mitteilungsdrang und die Unfähigkeit, allein zu sein.

An der Missouri University of Science and Technology behaupten Wissenschaftler gar, ein extrem hoher E-Mail-Verkehr und ausgiebiges Internetsurfen deuteten auf eine depressive Gemütsverfassung hin. Paradoxerweise machen ihre Thearpievorschläge Geräte wie das Smartphone aber noch unentbehrlicher: Die Wissenschaftler wollen eine Software entwickeln, die bei exzessiver Online-Kommunikation Alarm schlägt – und sogar einen Besuch beim Therapeuten nahelegt.

Facebook und der Börsengang

Vor ein paar Jahren noch war Facebook das coole Kid in der Unternehmenswelt. Die Vernetzungsmaschine kämpft aber auf dem Weg zum Erwachsensein mit pubertären Schwierigkeiten. Das zeigt der Börsengang. Mit dem Vorwurf, eine Datenkrake zu sein, kam man irgendwie noch klar. Der am 18. Geburtstag vollzogene Sprung an die Börse und damit in die erwachsene Berufskarriere vermasselte der Monopolist aber gehörig: Der Aktienkurs stürzte bereits am ersten Tag ab und hat sich seitdem nicht erholt.

Zwei Monate nach dem Börsengang versucht Facebook immer noch mit den Forderungen der Erwachsenenwelt zurecht zu kommen: Die Aktionäre wollen schnellst möglich möglichst viel Geld verdienen. Dieser Forderung versucht Facebook nachzukommen, in dem es nun seinem Ruf als Datenkrake wieder allzu gerecht wird. Vorbei sind die spielerischen Zeiten der Zweit- und Drittidentitäten. Facebook geriert sich wie ein Melderegister: “Wir sind ein seriöses Netzwerk, da könnt ihr besten Gewissens mit eurem richtigen Namen erscheinen.” Dahinter steckt nichts anderes als die ökonomische Tatsache, dass sich nur mit Klarnamen und der Zuweisung von echten Namen zu wirklich existierenden Personen richtig viel Kohle machen lässt.

Offenbar soll auch die Verbrechensbekämpfung zu einem Standbein von Facebook werden: Der oberste Sicherheitschef von Facebook, Joe Sullivan, verkündete nun stolz, dass Facebook helfe, Verbrecher zu jagen und dingfest zu machen. Ein Programm untersucht private Gespräche nach Schlüsselbegriffen. Als Referenz dienen alte Chat-Protokolle. “Proaktiv” gehe man auf die Ermittlungsbehörden zu, so das Unternehmen. Es ist ein riskanter Kuhhandel mit dem Staat. Facebook hilft dem Staat bei der Bekämpfung von Breiviks, Faschos und Sexmonstern. Dafür muss der Staat doch bitte auch etwas für Facebook tun. Und zwar: Keine neuen Restriktionen beim Thema Datenschutz. Die Privatsphäre der Nutzer und die Gefahr der Totalüberwachung? Geschenkt!

Das soziale Netzwerk Pinterest – Kommunizieren nur über Fotos

Pinterest ist nicht nur ein ungewöhnliches, sondern durchaus auch exklusives soziales Netzwerk: Dort wird nur über Bilder kommuniziert und anmelden können sich nur diejenigen, die von anderen eine Einladung erhalten haben. Letzteres liegt insbesondere darin begründet, dass sich die Seite noch in der Testphase befindet. 

Pinterest hat einen Schnellstart geschafft: Innerhalb von zwei Jahren von null auf 10 Millionen Besucher pro Monat. Das ist nicht einmal Facebook oder Twitter gelungen. Der Adressatenkreis, den Pinterest verspricht, ist riesig: Nur über Bilder kommunizieren bedeutet, dass mögliche Sprachbarrieren entfallen.

Das Design erinnert an eine grosse Pinnwand mit Bildern. Was man früher auf einer Korkplatte über dem heimischen Schreibtisch gepinnt hat, sammelt und teilt man nun online mit Publikum. Auch die Bildinhalte unterscheiden sich bei Pinterest kaum von der Pinnwand: Bilder von neu gestrichenen und eingerichteten Wohnzimmern, das Bild der Nichte im Abschlussball-Kleid, die erste selbst gebackene Schwarzwälder Kirschtorte in Nahaufnahme.

Einen grossen Unterschied zwischen Pinterest und der Pinnwand gibt es allerdings doch: Während einem Fotos, die man früher an die Pinnwand heftete, gehörten, sind die Bildrechte bei Pinterest überhaupt nicht geklärt. Die Bilder gehen auf grenzenlose Wanderschaft im Internet. Sie tauchen einmal in Blogs auf, auf Homepages von Künstlern oder erscheinen plötzlich auf Seiten von Onlineshops. Kaum irgendwo sonst wird das Urheberrecht so konsequent und systematisch verletzt – weil ansonsten die ganze Idee ihres Sinn beraubt würde.

Kennt ihr das soziale Netzwerk Pinterest bereits? Nutzt ihr es schon? Und wenn ja, welche Erfahrungen habt ihr damit gesammelt? Ich freue mich auf eure Postings.

Dort abhängen, wo alle abhängen: Facebook-Marketing für Firmen

Die virtuellen Netzwerke sind mittlerweile ein Muss für Firmen. Diese wollen insbesondere für die so genannte werberelevante Zielgruppe der 14-49-jährigen cool rüber kommen, und hängen deshalb dort ab, wo offenbar alle abhängen: bei Facebook und Co. Flugs haben bereits (kreative) Freiberufler Einsteiger-Seminare für das Facebook-Marketing von Firmen im Angebot.

In diesen Seminaren sollen die Marektingfrauen und -männer von großen Unternehmen, aber auch von Hochschulen, Vereinen und mittelständischen Firmen den perfekten Auftritt bei Facebook und Co erlernen.

“Facebook ist wie ein Marktplatz Früher hat man sich dort getroffen, um zu quatschen und zu informieren. Heute machen wir das auf Facebook”, sagt Helena Günthert, eine Anbieterin solcher Marketing-Seminar für das Netz.

Sie klärt über grundlegende Gesetze der sozialen Netzwerke auf: “Zum einen ist Facebook kein Ort der tiefsinnigen Diskussionen. Alles läuft eher oberflächlich ab. Zum anderen sollte die oberste Priorität von Unternehmen sein, sich ständig im Dunstkreis der Fans, Freunde und Kontakte zu bewegen, um so noch mehr von diesen zu gewinnen.” Günthert nennt das “Timeline”.

Sie empfiehlt für den Firmenauftritt bei sozialen Netzwerken klare strategische Überlegungen im Vorfeld: “Das beginnt damit, dass man die Ziele für den Facebook-Auftritt klar definiert. Wichtig sind aber auch ganz praktische Details. Posts dürfen nicht zu textlastig sein. Statistiken sagen, dass 120 Zeichen Länge am besten für Mitteilungen sind.”

Kinder, Tiere und Fotos ziehen natürlich immer. Am besten Kinder und Tiere auf einem Foto zusammen: Visuell denken und emotionalisieren nennt das Marketing-Expertin Günthert. Na dann, frohes Posten.

5 Tipps für den Umgang mit Facebook

Um mit dem virtuellen Netzwerk Facebook keine bösen Überraschungen zu erleben, empfiehlt es sich, folgende fünf Tipps zu beherzigen:

1. Einstellungen zur Privatsphäre: Die Einstellungen zunächst immer so vornehmen, dass nur “Freunde” die eigenen Beiträge und Fotos sehen können. Die Datenschutzeinstellungen bei Facebook finden sich im Profil oben rechts unter dem Punkt “Privatsphäre-Einstellungen”.  Hier kann man auch festlegen, ob das eigene Profil öffentlich einsehbar ist und wem man erlauben möchte, sich mit einem zu vernetzen.

2. Das Netz vergisst nichts: Immer daran denken, dass einmal eingestellte Inhalte sich oft nicht mehr zurückholen lassen. Auch der Löschvorgang stellt keineswegs sicher, dass Inhalte dauerhaft entfernt worden sind. Denn vielleicht wurden die Inhalte bereits auf anderen Seiten im Netz eingebunden und kopiert.

3. Erst denken, dann posten: Grundsätzlich vor jedem Einstellen von Inhalten darüber nachdenken, ob man das wirklich öffentlich machen möchte. Sich selbst immer vorher die Frage stellen: Würde ich diese Informationen Freunden und Bekannten auch direkt weitergeben oder nicht. Und wenn nicht, warum nicht?

4. Ein Freund, ein guter Freund…: Unbekannte sind grundsätzlich keine Freunde. Also nicht einfach wild jede Freundschaftsanfrage von fremden Personen annehmen. Oder stellt ihr euch auch einfach an die Strassenkreuzung und verteilt an alle eure Adresse?

5. Die Empfehlungs-Falle: Social Media sind durchzogen von (indirekter) Werbung, von der sie leben. Das Weitergeben und Empfehlen hat Konsequenzen: Beiträge und Empfehlungen können von “Freunden” weitergegeben werden und erreichen so vielleicht auch Menschen, bei denen man gar nicht möchte, dass diese solche erhalten.

Kennt ihr weitere Dos and Don’ts im Umgang mit Facebook? Dann postet sie!

 

Synergien zwischen neuen und alten Medien

Klassische Medien wie Presse und Fernsehen stehen in ständigem Austausch mit neuen Medien wie dem Inernet Beide können mittlerweile gar nicht mehr ohne einander: Durch Netzwerke wie Twitter und Facebook werden Themen anders aufgegriffen und vermittelt als dies in den klassischen Printmedien geschieht. Soziale Netzwerke schaffen eine andere Art von öffentlichem Druck, der sich mit anderen Medien so nicht erzeugen lässt. Die Web-Kampagne gegen den ugandischen Kindersoldatenführer Joseph Kony ist ein Beispiel dafür.

Digitale Netzwerke greifen Themen mittlerweile nicht mehr nur auf, sie setzen sie auf die Agenda und bestimmen zentral, was in Politik und Öffentlichkeit diskutiert wird. In den Medien- und Kommunikationswissenschaften wird dafür der Begriff der “Agenda-Setting-Funktion” benutzt. Die Medien bestimmen nicht, was die Menschen denken, aber worüber sie nachdenken. Es ist wahrscheinlich, dass sich Twitter, Facebook und Publizistik in ihren Themensetzungen und der Art der Themenaufbereitung in Zukunft in einer kontinuierlichen Spirale gegenseitig verstärken.

 

Leben ohne Facebook?

Soziale Kontakte pflegen insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene heute in erster Linie über soziale Netzwerke wie Facebook. Der Verzicht auf virtuelle Netzwerke ist für sie oft undenkbar. Die 19-jährige Madeleine hat den Versuch allerdings gewagt und sich nach einem Jahr von Facebook abgemeldet und ihr Profil gelöscht.

Madeleine betont, dass sie nichts gegen Facebook hat und findet, dass es unser Leben durchaus erleichtern kann: “Wer keine Lust auf einen Abend mit seinen Freunden hat, zum zusammen Urlaubsfotos anzuschauen, postet einfach die schönsten Bilder auf Facebook”, so die Abiturientin. Der Chat bietet zudem die Möglichkeit, Gespräche in Echtzeit zu übertragen. Es fehlen zwar die emotionalen Zwischentöne, aber wozu gibt es die Kunst der Icons und die Vielfalt der Smileys? Madeleine findet insbesondere die Angabe über Gruppen und Statments auf dem eigenen Profil gut: “Nirgendwo kann man seine Vorlieben und Charaktereigenschaften und sein Wissen so gut und vor allem öffentlich jedem zugänglich präsentieren.”

Warum hat sich Madeleine dann aber von Facebook verabschiedet? “Ich habe einfach viel zu viel Zeit vor dem Computer verbracht”, bringt es die Schülerin auf den Punkt. “Facebook hat alle meine Zeit gefressen und ich habe es oft nicht einmal gemerkt. Es ist ja alles so interessant und wichtig.” Bisher habe sie ihre Entscheidung nicht bereut.

Allerdings findet Facebook durchaus nicht mehr nur im virtuellen Raum statt. Von Parties und Veranstaltungen, die wie selbstverständlich nur noch über Facebook angekündigt werden, erfährt Madeleine jetzt nur noch über Freunde. Sozial geächtet fühlt sie sich deshalb aber nicht. Ihr soziales Umfeld habe sich mittlerweile daran gewöhnt, dass sie nicht einfach über eine kurze Nachricht auf Facebook zu erreichen ist. Sie rufen sie dann halt an. “Ich bin auch froh, nicht mehr dabei zu sein, und so den ewig gleichen, aufmerksamkeitsheischenden Sätzen zu entgehen”, stellt Madeleine klar. Facebook und Madeleine – beide scheinen gut aufeinander verzichten zu können. Zumindest für’s erste.

Könntet ihr auf die virtuelle Welt und soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter usw. verzichten? Gebt eure Kommentare ab, warum dass eurer Ansicht nach durchaus denkbar oder völlig unmöglich ist.

Don’t Feed the Troll – Hasskommentare im Internet

Trolle sind die anonymen Störenfriede im Internet, die andere bewusst provozieren wollen. Sie spielen Streiche und schreiben oft Hasskommentare. Der Name Troll entstammt der nordischen Sagenwelt, bezeichnet aber auch eine spezielle Angeltechnik, die im Englischen Trolling heißt und zuckende Köder einsetzt. Für die einen ist das Treiben der Trolle lediglich eine Form der virtuellen Schadenfreude, für andere ist es Cybermobbing. Wie so oft, sind die Grenzen fließend.

Viele Trolle können auf Sympathien im Netz zählen, wenn sie als Till Eulenspiegel der Jetzt-Zeit auftreten: Sie machen sich gern über Politiker, Medien und Unternehmen lustig. Sie lassen sich über hysterische Medien aus oder wollen den Mächtigen ihre Grenzen aufzeigen, in dem sie diese der Lächerlichkeit preisgeben.

Andere Tolle dagegen versuchen bewusst, gesellschaftliche Grenzen zu verletzten, um rassistische oder sexistische Kommentare in die Welt hinaus zu posaunen. Sie beschimpfen andere als “Kanake“, “Nigger”,  ”Fotze” oder “schwule Sau” und freuen sich diebisch, wenn sie damit Diskussionen in den Internet Communities zum Kochen bringen.

Oft suchen sich Trolle gezielt ein Opfer aus, das sie attackieren. Dazu gehört, die Facebook-Konten oder Email-Postfächer der Betroffenen zu hacken oder  diese öffentlich zu erniedrigen, indem man peinlich Fotos von ihnen ins Netz stellt. Oft sind es Fotomontagen. Sie überwältigen ihre Oper nicht mit physischer Kraft, sondern durch ihre technische Überlegenheit. Anderen soll mit den Aktionen eine Lektion erteilt werden.

Blogger werden im Übrigen besonders oft Opfer von Trollen. Die Empfehlung vieler Betroffener lautet: Einfach zurück trollen. Andere dagegen empfehlen: “Don’t feed the troll“. Das bedeutet, Trolle nicht füttern, sondern einfach ignorieren. Gerade wer Trollen die gewünschte Aufmerksamkeit verweigert, ist sie oft besonders schnell wieder los.

Siegeszug von Facebook hält an – das gemeinsame Älter werden von Netzwerk und Nutzern

Die Anzahl aktiver Nutzer des sozialen Netzwerks Facebook hält an. Ende des Jahres 2011 erhöhte sich die Zahl derjenigen Nutzer, die in den vergangenen 30 Tagen mindestens einmal auf der Website von Facebook aktiv waren gegenüber dem Vorjahr um 39 Prozent auf insgesamt 799 Millionen Personen (Quelle: Kommunikationsagentur Bernet PR und Serranetga).

Die Facebook-Nutzer-Zahlen zeigen auch, dass die dort Aktiven zusammen mit dem sozialen Netzwerk älter werden: Rund 21 Prozent der aktiven Nutzer sind 18 Jahre und jünger. Allerdings ist jeder Zehnte 50 Jahre und älter. 2011 gab es im Vergleich zu 2010 rund 28 Prozent mehr aktive Nutzer, die bereits älter als 50 Jahre waren. Die Generation 50 plus nutzt das soziale Netzwerk offenbar insbesondere dazu, Bekannte aus vergangenen Tagen wieder aufzuspüren und zu kontaktieren.

Parallelwelt der Digital Natives? Die digitalen Gräben zwischen Jung und Alt

Die Nutzung von Internet und Handy gehört zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen von Jugendlichen und  junger Erwachsener. Damit sind Chancen und Risiken verbunden. Gerade die älteren Generationen fühlen sich von den rasanten technologischen Entwicklungen oft überfordert. Bei den Jüngeren verfügt dagegen fast jeder über ein Handy und hat Internetzugang. Heranwachsende verbringen durchschnittlich laut einer Studie des Psychologie-Departements an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) an Wochentagen über zwei und an freien Tagen über drei Stunden im Internet.

Marc Prensky hat den Begriff der “Digital Natives” geprägt. Damit bezeichnet er die Generation, die nach 1980 in eine Welt geboren worden ist, in der es bereits digitale Technologien wie Computer, Internet, Mobiltelefone und MP3-Player gegeben hat. Deren Eltern werden im Gegensatz dazu als “Digital Immigrants” bezeichnet, weil sie diese Technologien erst im Erwachsenenalter kennen gelernt und damit häufig weniger vertraut sind als ihre Kinder.

Die digitale Revolution hat den Medienkonsum verändert. Gerade von Pädagogen wird immer wieder ein bewusster Umgang mit den Medien gefordert. Gerade junge Leute haben aber sehr kreative Wege beschritten, sich in und mit der digitalen Welt zu entfalten. Soziale Netzwerke und digitale Plattformen wie Facebook, Youtube oder Second Life bieten Möglichkeiten, als Nutzer das Internet aktiv mitzugestalten: zum Beispiel mit Fotografien, Videos, Texten und Gedichten. Das Web 2.0 bietet also oft weitaus mehr kreative Entfaltung als der rein passive Fernsehkonsum.